Feuerlöscher – Infos, News & Empfehlungen

Der Feuerlöscher Daheim ist das wichtigste Mittel um die Familie vor Bränden zu schützen. Vielen haben allerdings keinen Feuerlöscher, aber dafür besitzen sie Löschdecken oder Löschsprays um kleine Brandherde sofort löschen zu können.

ganz egal ob Feuerlöscher, Löschdecke oder Löschspray: Sie sind nur für bestimmte Brandklassen geeignet. Es ist wichitg dass die Löschmittel, die man zur Verfügung hat auch für den jeweiligen Einsatzzweck geeignet sind.

Auf dieser Seite finden sie ausführliche Informationen zum Kauf eines Feuerlöschers, Produkt-Vorstellungen, Angebote und Bestseller, um einen Feuerlöscher zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis zu bekommen.

Feuerlöscher Test

Es gibt sehr viele Feuerlöscher auf dem Markt. Um den richtigen zu finden haben wir uns einige Modelle mal genauer angesehen. Wie haben die Feuerlöscher auf folgende Eigenschaften getestet: Reichweite, Gewicht, Temperaturen, Rating und Preis. Bei den Feuerlöscher Tests haben wir das Gewicht mit in die Bewertung genommen, da zum Löschen des Feuers der Feuerlöscher getragen werden muss. Auch wenn es nur für wenige Augenblicke ist, ist es sehr viel einfacher einen leichten Feuerlöscher mit sich herumzutragen wie einen schweren. Die Reichweite des Feuerlöschers ist auch sehr wichtig. Handelt es sich um einen großen Brandherd, ist man froh um jeden Meter den man Feuer weiter weg stehen kann zum Löschen.Das Rating eines Feuerlöschers sagt aus wie viel damit  gelöscht werden kann. Je höher die Zahl ist desto besser.

Sehen sie sich alle Feuerlöscher Tests an. Dort sind die einzelnen Feuerlöscher Kategorien nochmals zur Übersicht dargestellt.

Folgend finden sie alle Feuerlöscher-Kategorien, die wir für sie untersucht haben. Durch klicken auf das Bild, bekommen sie zusätzliche Informationen über die jeweilige Kategorie.

CO2-Feuerlöscher

Löschmittel eines CO2-Feuerlöschers

Pulver-Feuerlöscher

Löschpulver eines Pulver-Feuerlöschers

Schaum-Feuerlöscher

Löschschaum eines Schaum-Feuerlöschers

Fettbrand-Feuerlöscher

Fettbrand in der Küche- Einsatzgebiet für Fettbrand-Feuerlöscher

Wasser-Feuerlöscher

Löschwasser eine Wasser-Feuerlöschers

Löschsprays

Löschpray im Einsatz

Produkt-Vorstellungen

Je nach Einsatzgebiet ändern sich auch die Anforderungen an Feuerlöscher.

Wir haben für sie einige Feuerlöscher geprüft. Sehen sie auf einen Blick, ob der Feuerlöscher für sie geeignet ist oder nicht.

Zu den Produkt-Vorstellungen

Aktuelle Angebote

Beim Kauf von Feuerlöschern, Zubehör, Löschdecken und Löschsprays kann man viel Geld sparen.

Hier gehts zu den Angeboten für Feuerlöscher.

Hier gehts zu den Angeboten für Löschdecken.

 

Löschen alle Feuerlöscher denn gleich?

Bei der Art und Weise wie ein Feuerlöscher das Feuer löscht gibt es große Unterschiede. Wie die einzelnen Feuerlöscher Arten löschen haben wir euch in den jeweiligen Kategorien (CO2-Feuerlöscher, Pulver-Löscher, Schaum-Löscher, Fettbrand-Löscher und Löschsprays) ausführlich beschrieben und fassen es hier nochmal kurz zusammen.

CO2-Feuerlöscher: Er erstickt das Feuer (Achtung Lebensgefahr! Nur in gut belüfteten Räumen verwenden). Er löscht rückstandfrei und ist somit auch für Elektronik geeignet.

Pulver-Feuerlöscher: Trotz seiner ausgezeichneten Löschwirkung wird er sehr selten verwendet, denn das Löschpulver verteilt sich beim Einsatz in der ganzen Wohnung und beschädigt Elektronik.

Schaum-Feuerlöscher: Er löscht hauptsächlich mit Hilfe des Stick- und Kühleffekts. Die Verschmutzung der Räume hält sich in Grenzen.

Fettbrand-Feuerlöscher: Er bildet beim Löschen eine Sperrschicht und erstickt so das Feuer. Die Verschmutzung der Räume ist die der Schaumfeuerlöscher ähnlich.

Löschsprays: Sie sind sehr handlich und einfach zu bedienen. Der Löschstrahl lässt sich dadurch sehr gut kontrollieren, was die Verschmutzung sehr stark in Grenzen hält.

Dann gibt es natürlich noch die Wasser-Feuerlöscher. Deren Arbeitsweise und Verschmutzung kommt dem einem Eimer Wasser sehr nahe.

Sicherer Umgang mit dem Feuerlöscher

Selbst der Beste Feuerlöscher bringt einem nichts, wenn man damit nicht umgehen kann. Es sollte jeder zumindest einmal einen Feuerlöscher unter Anweisung eines Fachmanns benutzt haben. Das gibt Sicherheit im Umgang mit den Geräten. Sie können jetzt natürlich ihre Gartenmöbel in Brand setzen und prüfen ob sie mit dem Feuerlöscher den Brand löschen können. Aber es empfiehlt sich das nicht daheim zu testen. Viele Feuerwehren bieten solche Feuerlöscher Trainings an. Dort wird dann meist mit Feuerlöschern geübt, deren Haltbarkeit eh schon überschritten ist. Für Übungszwecke ist das vollkommen ok, sollte ein Feuerlöscher mal nicht funktionieren, wird einfach der nächste getestet. Für die Benutzung in den eigenen 4 Wänden oder im Betrieb muss IMMER ein geprüfter Feuerlöscher zur Verfügung stehen. Nur so können sie im Notfall sicher sein, dass ihr Feuerlöscher auch hilft.

Wer keine Lust hat die Feuerwehr anzurufen und nach einem Training zu Fragen der sollte zumindest sich Lehrvideos ansehen. Wir haben ein Video für euch rausgesucht wo der mdr mit Unterstützung der Feuerwehr den Umgang mit verschiedenen Feuerlöschern demonstriert. Sie erklären auch die einzelnen Vor und Nachteile der Feuerlöscher sehr gut.

Wo bewahre ich den Feuerlöscher am besten auf?

Ein Feuerlöscher im Keller ist sehr ungünstig. Sollte der schlimmste Fall eintreten und es brennt müssen sie den Feuerlöscher jeder Zeit erreichen. Da wir uns (zeitlich gesehen) am längsten im Schlafzimmer aufhalten, wird empfohlen den Feuerlöscher dort aufzubewahren. So ist er im Ernstfall immer griffbereit. Die Anschaffung eines zweiten Feuerlöschers ist sehr zu empfehlen. Aber bitte verstecken sie die Feuerlöscher nicht in ihrem Haus. Im Notfall sollten auch Gäste in der Lage sein durch einfache Anweisungen den Feuerlöscher zu finden.

Sollten ihnen Feuerlöscher zu umständlich sein, so können sie alternativ auch einige Löschsprays kaufen und im Haus verteilen. Löschsprays sind kleine handliche Feuerlöscher die Perfekt für die Bekämpfung von Entstehungsbränden geeignet sind, ersetzen den Feuerlöscher aber NICHT.

Das Dreamteam: Feuerlöscher & Rauchmelder

Es werden jährlich rund 200 000 Brände in Deutschland gemeldet. Dabei sterben rund 600 Menschen. Das traurige dabei ist, dass jedes dritte Brandopfer ein Kind ist. Weitere knapp 6000 Menschen erleiden jedes Jahr schwere Brandverletzungen und 60000 Menschen erleiden leichte Verletzungen. 95 Prozent aller Brandtoten fallen nicht den Flammen zum Opfer, sondern sterben an einer Rauchvergiftung. 70 Prozent der Brandopfer werden nachts zwischen 23 und 7 Uhr im Schlaf überrascht. 80 Prozent der Brände entstehen in  Privathaushalten und nur 7 Prozent der deutschen Haushalte verfügen über einen Rauchmelder. (Quelle: test.de)

Die hier gezeigten Zahlen sollen zeigen dass selbst der beste Feuerlöscher nichts bringt, wenn sie das Feuer im Schlaf überrascht. Nur ein Rauchmelder ist in der Lage sie nachts vor einem Feuer zu warnen und rettet so ihr Leben. Eine Liste an Rauchmeldern finden sie in unseren Bestsellern.

Wenn sie ihre Wohnung oder ihr Haus mit Rauchmeldern ausstatten wollen, achten sie darauf, dass sie auch die Fluchtwege (z.B. Flur, Gang, Treppenhaus) mit Rauchmeldern ausstatten.

Der richtige Feuerlöscher

Leider gibt es keinen Feuerlöscher, der für alle Brandklassen geeignet ist. Jede Feuerlöscher Kategorie verwendet ein anderes Löschmittel (Pulver, Schaum, CO2 oder Wasser). Jedes Löschmittel hat unterschiedliche Stärken und Schwächen. Es ist also sehr wichtig zu wissen, welchen Feuerlöscher ich in welcher Situation hernehmen kann. Würden sie z.B. einen Wasserfeuerlöscher für einen Fettbrand hernehmen, so kann das tödlich für sie enden. Für welche Art von Feuer ein Feuerlöscher geeignet ist, sagt die Brandklasse aus. Die Brandklassen sind auf jedem Feuerlöscher vorne aufgedruckt. Um den richtigen Feuerlöscher für sie zu finden müssen sie folgende Fragen für sich beantworten:

  • Welche Brände will ich löschen können?
  • Wie groß muss der Feuerlöscher sein?

Allerdings lassen sich diese Fragen gar nicht so einfach beantworten. Welche Brände können bei ihnen zuhause entstehen?  In den meisten Haushalten können entweder Gegenstände (z.B. Holz) oder Flüssigkeiten (z.B. Ethanol oder Benzin) Feuer fangen. Um Brände dieser Kategorien  zu löschen reicht es einen Schaumlöscher bereit zu halten. Haben sie daheim aber einen Gasherd oder eine Gasheizung sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Gasbrände fallen unter die Brandklasse C und sind mit einem Schaumlöscher nicht mehr zu bekämpfen. Dafür benötigen sie schon einen Pulverlöscher. Mit einem Pulverlöscher lassen sich Brände der Klasse A, B und C löschen. Leider hat der Pulverlöscher einen riesigen Nachteil. Das feine Löschpulver wird beim Löschvorgang großzügig im ganzen Raum verteilt. Dieses Pulver setzt sich in wirklich jeder kleinen Ritze und Spalte ab und selbst nach mehrmaligen putzen finden sie immer noch Löschpulver. Leider kann dieses Pulver auch Elektronik beschädigen. Ob ein Schaum oder Pulverlöscher besser für sie geeignet ist, haben wir in einem anderen Artikel erörtert. Allerdings können sie weder einen Schaumlöscher noch einen Pulverlöscher bei Fettbränden verwenden. Fettbrände gehören zur Brandklasse F und für die Bekämpfung dieser wird ein Fettlöscher benötigt. Es kann also durchaus sein, dass sie sich mehr als nur einen Feuerlöscher zulegen müssen.

Haben sie sich nun für eine oder mehrere Feuerlöscherarten entschieden stellt sich nun die Frage wie groß er denn sein soll. Natürlich wäre es optimal wenn sie sich immer das größte Modell kaufen würden. Nur leider sind diese meist sehr schwer  und können von vielen nur bedingt verwendet werden. Da man viele Feuerlöscher bei der Brandbekämpfung in der Hand halten muss wäre ein leichtes Modell praktisch. So können sie sich auf den Löschstrahl konzentrieren. Aber ist das Modell zu klein, können sie den Brandherd nicht effektiv bekämpfen. Sie sehen ein Mittelmaß muss her. Mit einem Schaumfeuerlöscher mit 6 Liter lassen sich Entstehungsbrände sehr gut bekämpfen. Die Funktionsdauer eines 6 Liter Schaumlöschers beträgt zwischen 20 und 30 Sekunden. Entscheiden sie sich für einen Pulverlöscher mit 6 kg, so können sie je nach Modell zwischen 15 bis 23 Sekunden damit löschen. Ein Fettbrandlöscher wird Normalerweise in einer Größe von 2 kg verkauft. Für den Hobbykoch ist das vollkommend ausreichend um Fettbrände zu bekämpfen.

Mehr Informationen über den Kauf von Feuerlöschern finden sie in unserem Artikel darüber.

Schaum oder Pulverlöscher?

Vernachlässigt man mal Spezialfeuerlöscher wie CO2- oder Fettbrand-Löscher, findet man in privaten Haushalten eigentlich nur Schaum- oder Pulverlöscher. Aber welcher Feuerlöscher sollte nun verwendet werden? Dieser Frage haben wir uns ausführlich in unserem Artikel „Schaum oder Pulverlöscher – Was ist besser?“ gewidmet.

Funktionieren alle Feuerlöscher gleich?

Die Architektur der Feuerlöscher kann grundsätzlich in 2 Arten unterschieden werden: Die Dauerdrucklöscher und die Aufladelöscher.

Ein Aufladelöscher besteht im inneren aus zwei Behältern. Der eine enthält das Löschmittel und der andere das Treibmittel. Der Vorteil dieser Variante ist, dass der Feuerlöscher erst beim Einsatz unter Druck steht. Beim Einsatz wird ein ventil geöffnet und das Treibgas strömt aus und setzt das Löschmittel unter Druck. Der Feuerlöscher wird quasi aufgeladen, daher auch der Name. Allerdings sind diese Feuerlöscher in der Anschaffung ein wenig teurer wie die klassischen Dauerdrucklöscher.

Bei den Dauerdrucklöschern befinden sich, anders wie bei den Aufladelöschern, das Treibmittel und Löschmittel in einem Behälter. Das Treibmittel übt somit einen permanenten Druck auf das Löschmittel aus. Diese Feuerlöscher Art muss also nicht „aufgeladen„ werden. Der Vorteil ist, dass diese Bauweise sehr einfach ist. Dadurch kostet der Feuerlöscher auch weniger. Allerdings ist der Nachteil, dass der Feuerlöscher ständig unter Druck steht. Sollte unbemerkt der Druck entweichen, ist der Feuerlöscher im Notfall nutzlos.

Natürlich gibt es noch weitere Feuerlöscher Arten wie z.B. den Gaslöscher. Bei Gaslöschern ist das Löschmittel (CO2) gleichzeitig das Treibmittel. Allerdings steht der Behälter unter permanenten Druck, weshalb Gaslöscher häufig als Dauerdrucklöscher bezeichnet werden.

Weitere Informationen über Auflade- und Dauerdrucklöscher finden sie in unserem Artikel darüber.

Feuerlöscher Wartung und Folgekosten

Es reicht nicht aus, sich einmal einen Feuerlöscher zu kaufen. Feuerlöscher müssen regelmäßig überprüft werden. Im privaten Bereich müssen Feuerlöscher alle 2 Jahre kontrolliert werden ganz egal ob es der Feuerlöscher fürs Auto, die Garage oder das Haus ist. Dabei ist es egal ob sie einen Aufladelöscher und Dauerdrucklöscher gekaufte haben.

Je nach Löschmittel unterscheidet sich auch die Wartung des Feuerlöschers. Bei Schaumlöschern wird häufig das Löschmittel entfernt und die Behälterinnenseite nach Rost durchsucht. Um ein verkleben des Löschpulvers bei Pulverlöscher zu verhindern wird bei einer Prüfung oft das Löschpulver entnommen, aufgelockert und wieder in den Feuerlöscher gefüllt. Allerdings ist die Wartung eines Dauerdrucklöscher aufwändiger als die eines Aufladelöschers. Denn zuerst muss der Druck entlassen werden und abschließend wieder aufgebaut werden. Diese Arbeitsschritte entfallen bei Aufladelöschern.Es gilt: Aufladelöscher sind wartungsfreundlich und damit kostengünstig auch wenn sie in der Anschaffung teurer sind!

Allerdings hält ein Feuerlöscher auch nicht ewig. Egal ob Dauerdrucklöscher oder Aufladelöscher, nach etwa 20 bis 25 Jahren sollte ein Feuerlöscher fachgerecht entsorgt werden. Hat ein Feuerlöscher solange überlebt, wird auch kein Fachhändler dieses Gerät mehr warten oder wieder auffüllen. Allerdings muss bei  der Feuerlöscher Entsorgung einiges beachtet werden, denn er darf nicht in den Hausmüll.

Was tun wenn es brennt?

Hat sie der Rauchmelder früh genug gewarnt heißt es jetzt handeln:

  1. Ruhe bewahren! Vor allem mit Kindern im Haushalt müssen Eltern und ältere Geschwister sich ruhig verhalten. Wenn die Eltern schon in Panik geraten können sie Kinder nicht beruhigen.
  2. Bekämpfen Sie kleine Brandherde direkt selbst. Dafür empfehlen sich ein Feuerlöscher oder eine Löschdecke. Gehen Sie dabei aber kein Risiko ein und versuchen Sie es erst, wenn Sie die Notrufnummer 112 angerufen und die Feuerwehr informiert haben.
  3. Feststellen woher der Brand kommt (Türen abtasten) und Flüchten. Denken sie bei der Flucht daran alle Türen hinter sich schließen. Achtung!!! Nur schließen, nicht abschließen. Abgeschlossene Türen hindern die Feuerwehr an ihrer Arbeit
  4. Verständigen sie die Feuerwehr.
  5. Nicht zurück laufen um ihr Hab und Gut zu retten.

Natürlich geht das oben beschriebene Verhalten nur, wenn die Flucht- und Rettungswege nicht bereits durch das Feuer versperrt werden. Sollte dies der Fall jedoch sein heißt es vor allem jetzt Ruhe bewahren. Haben sie festgestellt wo der Brand herkommt, schließen sie die Türen und alarmieren sie die Feuerwehr und machen sie sich am Fenster bemerkbar. Achten sie darauf die Türen wenn möglich gegen Rauch abzudichten (mit Decken oder ähnliches) und auf keinem Fall absperren oder mit Gegenständen versperren.

Es gilt aber immer: Machen sie sich irgendwie bemerkbar und warnen sie andere.

Häufige Brandursachen

IFS Brandursachenstatistik 2015
Quelle: IFS

Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (kurz IFS) der öffentlichen Versicherer hat in dem Jahr 2015 ca. 1400 Brandursachenermittlungen durchgeführt. Allerdings basieren die Statistiken zu den Schadensursachen nur auf dem ersten Eindruck der Schadenreguliere und dieser Eindruck muss nicht immer richtig sein. Insofern ist diese Statistik nicht repräsentativ für das gesamte Schadensgeschehen. Aber dennoch sind die Informationen sehr nützlich, denn sie zeigen die häufigsten Brandursachen und diese sind nicht jedem so klar. So überrascht es bestimmt einige, dass gut 32% der Brände mit Elektrizität zu tun haben und nur knapp 3% auf ein offenes Feuer wie z.B. einen Kamin zurückgehen. Weitere 18% der Brandursachen lassen sich auf menschliches Fehlverhalten zurückschließen. Wir nehmen an, dass auch vergessene Kerzen zu dieser Kategorie zählen. Lediglich nur 0,4% der Brände haben einen Blitzeinschlag als Ursache (Quelle: IFS)

Mit dem richtigen Feuerlöscher lassen sich aber alle Brandursachen effektiv bekämpfen.

Was geschieht nach dem Brand?

Auch wenn ein Feuer Wärme und Licht spendet kann es auch alles zerstören. Häufig führen Wohnungs- und Hausbrände dazu, dass sie ihr gesamtes Hab und Gut  verlieren. Natürlich kann auch der ein oder andere Gegenstand bei den Löscharbeiten Schaden nehmen. Ist die Feuerwehr zum Löschen des Brandes angerückt und hat den Brand vollständig abgelöscht ist die Tätigkeit der Feuerwehr damit auch beendet. In seltenen Fällen kann auch eine Brandwache von der Feuerwehr beschlossen werden. Dies geschieht aber nur wenn Grund auf eine weitere Gefährdung besteht. Wurde die Brandstelle von Feuerwehr und Polizei freigegeben können sie nun tätig werden.

Versicherungen im Brandfall

Bei einem Brand entstehen unterschiedliche Schadensarten. Zum einem entstehen Schäden an Einrichtungsgegenständen und zum andren an der Immobilie. Für Schäden an den Einrichtungsgegenständen ist die Hausratversicherung zuständig. Haben sie eine Hausratversicherung abgeschlossen, setzen sie sich so schnell wie möglich mit ihrer Versicherung in Verbindung. Sollten sie auch der Eigentümer des Hauses oder Wohnung sein und es sind Schäden an der Immobilie entstanden, so müssen sie sich zusätzlich mit ihrer Wohngebäudeversicherung in Verbindung setzen. Allerdings nur wenn sie auch entsprechend versichert sind.

Dokumentation der Brandschäden

Schnappen sie sich ihre Kamera oder ihr Handy und Dokumentieren sie die Schäden. Je mehr Fotos sie machen desto besser. Fotografieren sie die Schäden auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Das ist Notwendig damit sich ihre Versicherung auch ein gutes Bild von dem Schaden machen kann. Was auch sehr nützlich sein kann, ist wenn sie eine Liste der beschädigten Gegenstände erstellen. Die Liste sollte den Gegenstand, Anschaffungsjahr, Kaufpreis und Neuwert enthalten. Wenn noch Belege erhalten sind, die nicht dem Brand zu Opfer gefallen sind, so legen sie diese am besten bei.

Lüften der Räumen

Damit Räume und Bereiche die vom Brand und Ruß verschont blieben auch erhalten bleiben, dichten sie die entsprechenden Bereiche gut ab und lüften sie ihr Haus oder ihre Wohnung intensiv damit der Brandgeruch entweichen kann. Achten sie darauf in den Bereichen, wo das Feuer gewütet hat, keine elektrischen Geräte zu verwenden, denn die Leitungen können beschädigt sein.

Aufräumen nach dem Feuer

Es gibt genug Fachbetriebe die sich auf die Aufräumarbeiten nach einem Brand spezialisiert haben. Natürlich können sie die beschädigten Gegenstände auch selbst entsorgen aber informieren sie sich bitte davor, wo was entsorgt werden muss. Ist auf jeden Fall nicht verkehrt Fachleute zu kontaktieren, die die jeweiligen Sanierungsarbeiten übernehmen. Denn oft müssen neben der Entsorgung der Ruß und Schadstoffen auch defekte Gas- und/ oder Wasseranschlüsse repariert werden. Auch muss ein Fachmann für die Behebung von Schäden an der Elektrik gerufen werden.

Nach dem Feuer: das große Putzen

Alle Gegenstände, die in Kontakt mit dem Rauch gekommen sind, müssen gereinigt werden. Da sich der Rauch normalerweise in der ganzen Wohnung verteilt, sind das alle Gegenstände. Können Regale, Schränke und CO im Normalfall noch sehr einfach gereinigt werden sieht das mit Kinderspielzeug und Kinderkleidung schon ganz anders aus. Vor allem Kinderspielzeug aus Holz sollte lieber entsorgt werden. Auch nach Rauch riechende Kinderkleidung sollte gleich entsorgt werden. Die Restlichen Kleidungsstückesollten am besten bei 60° gewaschen werden. Wie beim Aufräumen der Brandschäden sollten sie auch beim Reinigen einen Schutzanzug mit Atemmaske und Handschuhen tragen, um sich vor giftigen Schadstoffen zu schützen.

Feuerlöscher wieder auffüllen lassen

Sollten sie ihren Feuerlöscher bei der Brandbekämpfung verwendet haben sollten sie diesen anschließend wieder auffüllen lassen. Dort wird ihnen auch mitgeteilt, ob der Feuerlöscher weiterhin verwendet werden kann (wenn er z.B. Beschädigungen davon getragen hat.)